Kaminofenwelt Oberstenfeld

Kaminofenwelt Lexikon

2. Vorbereitung des Kaminofens

  1. Voraussetzung ist, dass Ihr Kaminofen fachgerecht installiert wurde und die Eignung Ihres Schornsteins, die Brandschutzmaßnahmen (Sicherheitsabstände) und die Verbrennungsluftversorgung von dem zuständigen Schornsteinfegermeister positiv bewertet wurden.
  2. Verbindungsstücke sollten möglichst direkt steigend zum Schornstein geführt werden.
  3. Entfernen Sie alle Verpackungsaufkleber am Gerät und
    entnehmen Sie alle dem Ofen beigefügten Schriften und Bedienhilfen
    (z. B. Anleitung, Handschuh)
  4. Lesen Sie die beigefügten Anleitungen genau durch und
    befolgen Sie die vom Hersteller angegebenen Richtlinien.
  5. Beim ersten Anheizen öffnen Sie bitte alle Fenster im Aufstellraum, da die Schutzlackierung wegen Nachtrocknung zu Geruchsbelästigung führen kann.
  6. Verwenden Sie nur trockenes Holz!

Beheizen von Kaminofen mit Holz

  1. Primär- und Sekundärluft maximal öffnen! (Achten Sie auch darauf, dass die ggf. in Ihrem Verbindungsstück eingebaute Drosselklappe ganz geöffnet ist).
  2. Zwei bis drei Anzündwürfel auf den Rost legen, darauf Reisig oder kleine Holzstücke legen.
  3. Entzünden Sie die Würfel und lehnen Sie die Feuertür zunächst nur an (nicht ganz schließen), damit die Rauchgase nicht gleich an der Sichtscheibe kondensieren können. So vermeiden Sie, dass die Sichtscheibe schnell beschlägt.
  4. Öffnen Sie beim Nachlegen von Brennstoff die relativ große Tür vorsichtig, damit Sie nicht durch Sog-Wirkung Rauchgase in den Wohnraum ziehen.
  5. Legen Sie nur soviel Brennstoff auf, wie in der Bedienungsanleitung angegeben wird.
  6. Hat Ihr Ofen Betriebstemperatur erreicht, schließen Sie die Primärluft stufenweise nur so weit, dass Sie noch „lebhafte Flammen“ beobachten können.
  7. Es wird empfohlen, die Sekundärluft ganz geöffnet zu lassen, damit möglichst viel „Scheibenspülluft“ ein Beschlagen der Sichtscheibe verhindert.
  8. Regeln Sie möglichst Ihren Wärmebedarf mit der Aufgabemenge des Brennstoffs.
  9. Ein zu starker Drosselbetrieb ist zu vermeiden, da er zu unnötiger
    Umweltbelastung sowie zu starker Verschmutzung des Feuerraums,
    der Sichtscheibe und der Rauchgaszüge führt.